Extremwetter hält Wolfsburg in Atem
Ein heftiger Wintersturm hat in der Nacht zum Donnerstag die Stadt Wolfsburg fest im Griff. Mit Windböen von bis zu 100 km/h und starken Schneefällen kam es zu zahlreichen Behinderungen im Straßenverkehr und im öffentlichen Nahverkehr. Die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk waren die ganze Nacht über im Einsatz, um Notfälle zu bewältigen und gefährdete Stellen abzusichern.
Straßen und Autobahnen gesperrt
Mehrere Hauptverkehrsadern in und um Wolfsburg mussten aufgrund von umgestürzten Bäumen und Schneewehen gesperrt werden. Die Autobahn A39 war zwischen den Anschlüssen Wolfsburg-Kreuz und Wolfsburg-West für mehrere Stunden nicht befahrbar. Auch die Bundesstraße B1 zwischen Wolfsburg und Braunschweig war zeitweise gesperrt. Die Stadtverwaltung rät den Bürgern, unbedingt notwendige Fahrten zu unterlassen und auf den öffentlichen Nahverkehr auszuweichen, sofern dieser wieder verfügbar ist.
Für alle, die auf das Auto angewiesen sind, empfiehlt sich ein Blick auf den winter driving safety tips guide, um sich auf die winterlichen Straßenverhältnisse vorzubereiten. Besonders wichtig sind wintertaugliche Reifen und eine ausreichende Ausrüstung im Fahrzeug.
Öffentlicher Nahverkehr stark beeinträchtigt
Auch der öffentliche Nahverkehr in Wolfsburg kam aufgrund des Wintersturms zum Erliegen. Zahlreiche Busse und Bahnen fielen aus, und es kam zu erheblichen Verspätungen. Die Verkehrsbetriebe arbeiten mit Hochdruck daran, den Betrieb wieder aufzunehmen, doch aufgrund der extremen Wetterbedingungen ist dies nur langsam möglich. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über den aktuellen Stand zu informieren.
Schulen und Kindergärten bleiben geschlossen
Aufgrund der gefährlichen Wetterbedingungen haben die Behörden beschlossen, alle Schulen und Kindergärten in Wolfsburg am Donnerstag geschlossen zu halten. Eltern werden gebeten, ihre Kinder zu Hause zu behalten und nicht unnötig ins Freie zu gehen. Die Stadtverwaltung hat Notunterkünfte für Obdachlose und Menschen in Not eingerichtet, um ihnen Schutz vor dem extremen Wetter zu bieten.
Einsatzkräfte im Dauereinsatz
Die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk waren die ganze Nacht über im Einsatz, um umgestürzte Bäume zu beseitigen, Straßen zu räumen und Notfälle zu bewältigen. Es gab zahlreiche Einsätze wegen Stromausfällen und Dachschäden. Die Einsatzkräfte bitten die Bevölkerung um Verständnis und Geduld, da die Arbeiten aufgrund der extremen Wetterbedingungen sehr aufwendig sind.
Wettervorhersage für die kommenden Tage
Laut dem Deutschen Wetterdienst soll das extreme Winterwetter in den kommenden Tagen langsam abflauen. Für Freitag wird jedoch weiterhin mit starken Schneefällen und Windböen gerechnet. Die Temperaturen sollen bei etwa -5 Grad Celsius liegen. Die Bevölkerung wird aufgefordert, weiterhin vorsichtig zu sein und sich regelmäßig über die aktuellen Wetterbedingungen zu informieren.
